Theaterstück

Jedermensch: Probenbild

Der Theatermacher Reinhold Tritscher vom Theater Ecce und Wolf Junger (Theater Blaue Hunde) rollen den Jedermann-Stoff völlig neu auf.

 

"Der Kern des Jedermann ist ja, dass es die Erlösung jenseits von Leistung, jenseits von Vernunft gibt. Menschen mit geistiger Behinderung repräsentieren etwas jenseits des engen Leistungsgedankens. Ziel des Stücks ist es zu einer positiven Utopie des Lebens zu kommen", so Wolf Junger, einer der beiden Regisseure.

Die Sicht- und Ausdrucksweise der Menschen mit Behinderung, das heißt  ganzheitliche tanztheatrale Formen in enger Verbindung mit Musik stehen im Vordergrund.

Der Jedermann von Hofmannsthal ist Bezugspunkt, Hintergrund und in Teilen auch Textgrundlage dieser Inszenierung. Die angedeutete Handlung um Gott, Tod und Teufel wird in dieser Inszenierung volkstheaterhaft ausgespielt,  bis der Jedermensch endlich ankommt im Himmel.


Jedermensch: Probenbild

Alexander Dick, Schauspieler der Blauen Hunde zum Stück: "Ich finde Chancengleichheit wichtig. Unsere Stücke erzählen alle davon. Der Jedermensch geht noch weiter, indem er die Themen Liebe, Sehnsüchte und Ängste in einem Stück verpackt."


Jedermensch: Probenbild

Unterstützt wird das Theaterstück auch von den Salzburger Festspielen.

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